Rainer Blass / chronische Kniebeschwerden

Es war erstaunlich. Robert Ley musste wenig Überzeugungsarbeit leisten, um die Vorteile von recabic-Training, anlässlich seiner 1. Trainingseinheit mit der Mannschaft von Saar 05 Saarbrücken im Sommer 1987, plausibel zu machen. Die meisten von uns „faulen“ Fußballern hatten auf Anhieb gespürt und verstanden, was man mit den Übungen erreichen konnte.


Leider habe ich schon in jungen Jahren (23) durch intensives Training und hohe Einsatz- und Kampfbereitschaft vor allem meine Kniegelenke in Mitleidenschaft gezogen. Es ging schon so weit, dass sich, nach jeder größeren Belastung, Flüssigkeit im Knie bildete, so dass ich ständig punktiert werden musste.
Mein Orthopäde riet mir sogar, eine andere Sportart zu betreiben, ansonsten bekäme ich mit Sicherheit chronische Knieprobleme. Er stellte fest, dass sich schon jetzt Schäden zeigten und versuchte, das Problem durch Knorpelaufbauspritzen in den Griff zu bekommen. Das funktionierte jedoch nicht und es erfolgte ein schwerer Rückschlag.


Nur wenige Tage vor dem Pokalspiel gegen Schalke 04 blieb ich bei einer Bewegung im Rasen hängen und verdrehte mir das Knie. Es gab einen richtigen Knall und ich spürte, dass etwas Schlimmes im Gelenk passiert sein musste. 
Die 1. Diagnose war niederschmetternd: Kreuzbandriss. Eine Arthroskopie zeigte jedoch, dass lediglich das Innenband gerissen war. Das bedeutete damals Operation und sechs Wochen Gips. Bereits im Krankenhaus fing ich an mit recabic-Übungen zu arbeiten, zunächst nur mit dem Oberkörper, um die konditionellen Verluste so gering wie möglich zu halten.


Nachdem der Gips ab war, absolvierte ich zur Krankengymnastik noch zusätzlich die passenden recabic-Übungen und schaffte innerhalb kurzer Zeit den Weg zurück in den Kader.

Vom Knieschwächling zum „Knie-Athlet“.
Damals war ich nicht einmal Mitte zwanzig, fußballverrückt und hatte noch viel vor. Ich wollte noch lange auf höherem Niveau spielen und dazu brauchte ich stabile Knie. Deshalb wurde recabic-Training zu meinem täglichen Fitness- und Knieprogramm.


Bis auf wenige Ausnahmen (geringere Wettkampfverletzungen), haben sich meine Kniegelenke dadurch seit nunmehr fast 20 Jahren so gut gehalten, das ich noch heute beschwerdefrei Fußball und Tennis spielen und meine regelmäßigen Läufe ohne Probleme durchziehen kann. Selbst mehrere Jahre als Spielertrainer mit Trainings- und Spielbelastung auf Hartplätzen haben meine Knie gut überstanden.
Das ist in wenigen Worten meine recabic-Fußballgeschichte und ich kann feststellen, dass nicht nur meine Kniegelenke endlos profitiert haben, sondern vor allem meine allgemeine körperliche Verfassung noch heute für mein Alter, 43 Jahre, wirklich glänzend ist.

Meine Erfahrungen mit recabic-Training nach der Fußballkarriere  
Seit 20 Jahren ist der recabic-Pander (8 kp) mein ständiger Begleiter. Die einfachen Übungen  helfen mir jeden morgen schnell fit zu werden.


Nur 5-10 Minuten reichen aus, um mit jeweils 20 Wiederholungen der 4 Grundübungen auf die richtige Betriebstemperatur (Kreislauf) zu kommen. Recabic-Training ist für mich als Start in den Arbeitsalltag ein erfreuliches „Muss“, so wie das tägliche Zähneputzen.
Als vielseitiger Sportler kenne ich keine andere Bewegungsform, die den Organismus in seiner Gesamtheit (Atmung, Herz-Kreislauf, Rücken, Gelenke und vegetatives Nervensystem) auch nur annähernd so umfassend trainiert und dauerhaft fit hält.

Reiner Blass,  Saarbrücken, 2007
AOK Sachbearbeiter
recabic-Trainer